Archäologische

RuhrZeiten

Stadtarchäologischer Beitrag zur Kulturhauptstadt 2010 -
Visualisierungen der Kulturlandschaft in Dortmund, Duisburg und Essen

Einleitung

Archäologische Grundlagen

Virtuelle Realität

Ziele

Ziele

Die archäologische Forschung hat gezeigt, dass die Region zwischen Lippe und Ruhr alte Traditionslinien besitzt, die weit in die Zeit vor „Kohle und Stahl“ zurückgreifen.

Wer sich nicht nur über Kohle und Stahl identifiziert - und dazu gehört im heutigen Ruhrgebiet ein immer größer werdender Personenkreis - benötigt dazu mehr als den lokalen und persönlichen Geschichtsrahmen. Er braucht die Einbindung „seines“ Geschichtsumfeldes in den räumlich größeren Zusammenhang und in zeitlich differenzierbare Horizonte.

Gemeinsames Ziel der Stadtarchäologien des Ruhrgebiets ist es daher, die Geschichte der Region mit diesen neuen Daten zu füllen. Die bäuerliche Vergangenheit der Höfe und Dörfer ist dabei gleichgestellt mit der der Städte und wirtschaftlichen Zentren. Die Bindeglieder „fruchtbarer Boden“ und „gute Erreichbarkeit“ bilden die Grundlage sowohl für die gemeinsame Entwicklung, als auch für die individuelle Umsetzung von Impulsen.

Dieser beispielhafte Wandel einer Kulturlandschaft soll für jedermann abrufbar sein über die Plattform Google Earth, das als Informationsebene mit Raumbezug nicht nur in privater Nutzung, sondern vermehrt auch in Bildungseinrichtungen eingesetzt wird. Die Visualisierung dient dabei als eindrucksvolles Medium für den Transport von Kulturgut und wissenschaftlichen Erkenntnissen.