Archäologische

RuhrZeiten

Stadtarchäologischer Beitrag zur Kulturhauptstadt 2010 -
Visualisierungen der Kulturlandschaft in Dortmund, Duisburg und Essen

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Weltkulturerbe Zeche Zollverein

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Die Geschichte Zollvereins umschließt über 140 Jahre bergmännischen Geschehens. Insgesamt fünf Bergmannsgenerationen haben die Lebenszeit dieses Bergwerks geplant und ausgefüllt mit ihrer Arbeit.

Die Anfänge der Zeche Zollverein, die nach dem 1834 von 18 deutschen Staaten gegründeten Zoll- und Handelsverein benannt wurde, liegen in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Seinerzeit erwarb Franz Haniel die ersten Rechte an einem 13,8 qkm großen Grubenfeld im Nordosten der Stadt Essen, um die Kohleversorgung für seine eisenerzeugenden und -verarbeitenden Betriebe in Oberhausen zu sichern.

Zeche ZollvereinNach Beendigung des Kohlenabbaus erfolge von 1989 bis 1990 die denkmalgerechte Restaurierung der Zeche. Damit waren die Weichen für eine neue Nutzung gestellt. Im Dezember 2001 wurde die Zeche zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Seit diesem Zeitpunkt steht Zollverein unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit.



Zollverein ist heute wohl das bedeutendste Baudenkmal der großtechnischen Kohlewirtschaft und ist zum Markenzeichen des Ruhrgebiets geworden.

Realisation:
Dipl.-Ing. Britta Kempken, Dipl.-Ing. Christina Behrens (3D-Modell)
Dipl.-Ing. Marek Koppel (Integration des 3D-Modells in Google Earth)
Dipl.-Ing. Thomas Jedrzejas, Oliver Junghans (Nachbearbeitung, Geländemodell)

Leitung:
Prof. Dr.-Ing. Heinz-Jürgen Przybilla
Hochschule Bochum, Fachbereich Vermessung und Geoinformatik
Labor für Photogrammetrie, Tel. +49 234 32 10517